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11 Resultate über die Bedeutung von Mitarbeiterfeedback

Wie oft wirst du um Rat oder Feedback von deinem Management gebeten, wenn du zur Arbeit kommst? Oder wie oft erhälst du Feedback?

Der tayloristische Ansatz ist jener, dass man MitarbeiterInnen eine Aufgabe gibt und diese wird (mit Erfolg) ausgeführt. Man tun stets die gleiche Sache, immer und immer wieder und die Gehaltsabrechnung ist die entsprechende Belohnung. Das wird auch nicht in Frage gestellt.

Allerdings haben sich die Betriebe seit dem 20sten Jahrhundert weiterentwickelt. Arbeit und Produktivität ist gestiegen, aber Zufriedenheit und Kommunikation zwischen dem Management und den Angestellten bzw. Arbeitern blieb auf der Strecke. Bis jetzt.

Personalabteilungen sind heutzutage mit Hilfe modernster Messtechniken und den gewonnenen Daten in der Lage, die Situationen erheblich zu verbessern. Die sogenannte HR Analytics hat einen neuen Stellenwert erhalten, um so ein besseres und genaueres Feedback von ihren MitarbeiterInnen zu erhalten. Denn Mitarbeiter-Feedback ist ein wichtiger Punkt geworden, um nicht zu sagen ein Schwerpunkt um Arbeitsplätze besser zu gestalten, Prozesse zu optimieren und Anerkennung zukommen zu lassen, anstatt nur einen metaphorischen Schulterklopfer anzubieten.

Dabei kann man das Feedback der MitarbeiterInnen über viele Wege erhalten, per eigenen Plattformen via Intranets, Mitarbeiterbefragungen oder durch das eigene Engagement der MitarbeiterInnen und Führungskräfte. Dabei ist das Ziel stets das gleiche: Möglichst viele Inputs zu erhalten.

Doch bevor man sich verbessern und neue Ziele in Angriff nehmen kann, muss man erst einmal analysieren was falsch läuft. Denn Mitarbeiter-Feedback einzuholen erzeugt eine gewisse Erwartungshaltung an das Management. Ganz automatisch. Wenn man über etwas genauer befragt wird, erzeugt man insgeheim den Gedanken, dass sich diese Person/Gruppe auch darüm kümmern wird Missstände zu beheben, Systeme zu verbessern, und so weiter.

Deshalb sind hier einige wichtige Fakten über Mitarbeiter-Feedback

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Diese Infografik wurde mit viel Liebe von Officevibe angefertigt, die Mitarbeiterbefragung Software die Firmen hilft, eine bessere Mitarbeiterbindung und eine Unternehmenskultur aufzubauen.

1. Fühlen sich Mitarbeiter wertgeschätzt?

39% aller befragten Mitarbeiter geben an, sich in ihrer Arbeit nicht wahrgenommen oder wertgeschätzt zu fühlen

Die Anerkennung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein unglaublicher Gewinn. Wenn sich Mitarbeiter nicht wertgeschätzt fühlen, so ist es immens schwer ihnen ein Feedback zu vermitteln oder von ihnen ein Feedback zu erhalten.

Denke einmal selbst darüber nach, wenn du mit einem Chef zusammen arbeitest, den du nicht leider kannst. Hörst du dann wirklich auf alle Ratschläge oder Vorschläge die er/sie von sich gibt?

Wenn du selbst Vorgesetzter bist, dann ist der beste Weg sich mehr Anerkennung zu verschaffen, jener dass man mehr Zeit mit seinen Angestellten verbringen sollte um sie besser kennenzulernen. Erst dann ist man nämlich in der Lage auch die richtigen Worte bei einem Feedbackgespräch zu finden, da man dann weiß, wie jede einzelne Person auf die jeweiligen Wörter reagiert. Die besten Kommunikatoren sind jene, die ihr Publikum kennen.

 

2. Kann Mitarbeiterfeedback die Kündigungsrate senken?

14,9% weniger Fluktation in jenen Betrieben, die ein regelmäßiges Mitarbeiter-Feedback-System installiert haben

Es ist eine ganz einfache Regel, wenn es ein Unternehmen schafft auf seine Mitarbeiter zu hören und auch einzugehen, dann wird automatisch die Kündigungsrate gesenkt. Dies wiederum schlägt sich in Zahlen wie Schulungskosten oder dem Aufwand in Bewerbungsgesprächen nieder. Nicht zu vergessen das verankerte KnowHow langjähriger Mitarbeiter.

Das ist z.B. eines jener Dinge die Firmen wie Google oder Zappos aktiv verfolgen. Sie stellen sicher, dass eine ständige Kommunikation mit ihren Mitarbeitern stattfindet und eine Atmosphäre geschaffen wird, die fürsorglich ist und sich nach den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet.

Wichtig ist dabei auch, es als Vorgesetzter einfach zu halten und ständig ein Feedback an alle Beteiligten auszusprechen.

 

3. Das letzte was man brauchen kann, sind unproduktive Mitarbeiter

2x wahrscheinlicher aktiv/absichtlich unproduktiv zu sein, wenn Mitarbeiter von ihrem Manager ignoriert werden

Ganz ehrlich… es ist wahnsinnig schlecht unproduktive Mitarbeiter zu haben. Sie verschwenden somit nicht nur ihre eigene Zeit, sondern auch die des Unternehmens.

Je niedriger die Wahrscheinlichkeit wird, dass sich Mitarbeiter ignoriert fühlen, um so besser wird auch ihr Geschäft laufen. Es ist wie mit einem Sportler der eine Verletzung hat. Auch er wird nicht in der Lage sein, sein volles Potential auszuschöpfen. Egal wie sehr er sich anstrengt.

 

4. Man kann Mitarbeiter durch Feedback antreiben

30x wahrscheinlicher dass Mitarbeiter produktiver sind, wenn sich ihre Manager auf deren Stärken fokussieren

Wenn man die Kommunikation zwischen Angestellten/Arbeitern und Führungsebene fördert, so wird ihr Betriebsklima einen frischen Wind erhalten und sich stetig verbessern.

Sind einer Führungskraft die Stärken und Schwächen seiner Teammitglieder bekannt, so kann er diese in Projekten gezielter einsetzen und somit rasche und bessere Ergebnisse erzielen. Dabei sollte auch ein ständiges Feedback stattfinden, damit auch die involvierten Personen ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen und an ihnen arbeiten können. Dies wiederum bringt einer Führungskraft Anerkennung und Vertrauen.

 

5. Mangel an Feedback führt zu Rückzug

4 von 10 Arbeiternehmer sind unmotiviert wenn sie wenig oder gar kein Feedback erhalten

Wenn man so richtig demotiviert ist, dann hasst man seinen Job. Und wenn man seinen Job hasst, dann sucht man sich in der Regel auch einen Weg um die Firma schnellstmöglich zu verlassen.

Wenn man Mitarbeitern also kein Feedback; sei es positiv oder negativ; gibt, dann stagnieren sie. Sie fühlen sich nicht akzeptiert oder anerkannt. Am besten du gibst noch heute Feedback um deine Mitarbeiter zu halten.

 

6. Engagierte Mitarbeiter erhalten regelmäßig Feedback

43% aller hochmotivierten Arbeitnehmer erhalten regelmäßiges Feedback innerhalb einer Woche, im Vergleich zu 18% jener Mitarbeiter die selten Feedback erhalten

Das heißt im Grunde genommen, je mehr Feedback Arbeitnehmer erhalten um so mehr können sie sich auch mit den Visionen und Zielen eines Unternehmens identifizieren.

Als Vorgesetzter sollten sie sich jede Woche etwas Zeit nehmen, ihren Angestellten zuzuhören. Denn das kann einen sehr großen Unterschied ausmachen.

 

7. Die Mehrheit der Beschäftigten will geschätzt werden

65% aller Arbeitnehmer wünschen sich mehr Feedback

Mehr als die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen etwas mehr geführt werden.

Setzen sie die richtigen Impulse wenn sie im Büro sind? Versuchen sie wirklich alles damit ihre Mitarbeiter gehört werden und auch zufrieden sind? Es ist verdammt schwierig den Mitarbeitern ein Feedback zu geben, dass sie auch hören wollen… oder auch nicht hören wollen. Aber es macht aus ihnen einen besseren Vorgesetzten und aus ihnen einen besseren Mitarbeiter.

 

8. Etwas mehr als die Hälfte aller Manager denken, sie seien gut

58% aller Manager glauben dass sie genug Feedback geben

Denken sie mal über diese Statistik nach. Etwas mehr als die Hälfte der Manager glauben, sie geben genug (konstruktives) Feedback. Doch wie Mitarbeiter von diesen 58% sind auch wirklich zufrieden mit dem Feedback bzw. erhalten wirklich genug Feedback? Wahrscheinlich viel weniger.

So oder so ist noch raum für Verbesserungen. Vorgesetzte müssen sich auf ihre Mitarbeiter konzentrieren um sie zu entwicklen. Und entwicklen kann man Mitarbeiter nur durch regelmäßiges Feedback.

 

9. Nur 2% kommen ohne Feedback aus

98% aller Mitarbeiter die kein oder selten Feedback erhalten, haben innerlich gekündigt

Das ist quasi die Summe aller Zahlen, die hier erwähnt wurden. Aber es auch irgendwie wie die Henne & Ei Theorie. Sind Mitarbeiter demotiviert weil sie kein Feedback erhalten und sich nicht wertgeschätzt fühlen, oder sind sie es ab dem Zeitpunkt als sie damit begonnen haben? Wie dem auch sei, muss man bei der Auswahl und Installation von Feedback Systemen sorgfältig sein, da man dadurch auch die Mitarbeiterentwicklung zerstören kann.

 

10. Anerkennung muss greifbar sein

69% aller Arbeitnehmer würden härter und länger arbeiten, wenn ihre Bemühungen anerkannt und geschätzt werden

Ob du es glaubst oder nicht, aber wenn ein Arbeitnehmer sich geschätzt fühlt, aktiv an der Entwicklung eines Unternehmens etwas beitragen kann, Feedback erhält und auch Anerkennung in Form von Lob, Incentives oder ähnlichem erhält, so werden sie für das Unternehmen mehr Energie aufbringen, als jene die maximal einen Schulterklopfer für ihre Leistung erhalten. Das ist eine ganz einfach Schlussrechnung. Greifbare Anerkennung hat zumal auch den Vorteil, dass sie für andere Mitarbeiter “sichtbar” wird. Sie entwicklen einen eigenen Ergeiz um ebenfalls dieses Ziel zu erreichen.

 

11. Anerkennung hilft dir besser zu werden

78% aller Arbeitnehmer sind motivierter wenn sie in ihrem Job Anerkennung erhalten

Wie bereits mehrfach erwähnt fühlen sich Mitarbeiter durch Feedback besser wahrgenommen. Egal ob gutes oder weniger gutes Feedback, sie haben somit stets Bezug zu ihrem Vorgesetzten und auch dem Unternehmen.

Was somit in diesem Artikel ausgesagt werden soll, ist dass die Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen wieder stattfinden und gefördert werden muss. Dies ist letztendlich auch für den Erfolg oder Misserfolg ihres Unternehmens entscheidend. Und das ist zumal etwas, was sofort geändert werden kann. Wenn sie Vorgesetzter sind, dann gehen sie zu ihren Mitarbeitern und hören sie sich an, was sie zu sagen haben. Kommunizieren sie mit ihnen. Beginnen sie damit, besser zu arbeiten.

 

Hat der Artikel bei dir einige Gedanken verursacht?

…oder hast du Tipps und Tricks um Mitarbeiterfeedback einzuholen und zu verarbeiten? Dann lass es mich doch ganz unten als Kommentar wissen.

 

Originalartikel und Originalgrafik: Copyright officevibe.com

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