Alles ändert sich in Sekunden

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Das Leben ist kurz und es ist zerbrechlich. Niemand von uns weiß, wann seine Zeit abgelaufen ist. Deshalb müssen wir im Moment leben. Wir sollten den Moment auskosten und uns nicht von Ärger, Frust und negativen Emotionen diese wertvolle Lebenszeit stehlen lassen.

Das Jahr 2020 hat uns eines sicher gezeigt: Normalität ist nichts Selbstverständliches. Freunde zu treffen, die Sonne mit gutem Essen und Freunden zu genießen, die Familie zu besuchen wann immer wir es wollen, ein Unternehmen zu führen und mit Kunden in Kontakt zu treten. All das wurde uns genommen. All das haben wir geopfert. All das werden wir nie wieder zurückbekommen.

Ein baldiges Ende ist entgegen allen Versprechungen nicht zu erwarten.

„Sie wissen, es ist aktuell nicht gerade die beste Zeit ihre Familie zu besuchen“ lies uns ein österreichischer Soldat an der Slowenisch-Österreichischen Grenze bei der Rückreise von Kroatien am Osterwochenende 2021 wissen. Die Familie besuchen – nicht die beste Zeit – nach 8 Monaten ausschließlichem Kontakt via Telefon. Nicht die beste Zeit, wenn der Großvater seit einem Jahr im Sterben liegt. Nicht die beste Zeit, wenn andere Ski fahren gehen. Nicht die beste Zeit, wenn man nie weiß wann die Zeit abgelaufen ist. Für den anderen oder für einen selbst.

Seit über einem Jahr ist für nichts die beste Zeit.

Wir tun so als hätten wir für alles Zeit. Später einmal. Oder irgendwann. Wir hätten Zeit die verlorenen Momente zurückzubekommen. Wir hätten Zeit all die Erinnerungen zu teilen. Wir hätten Zeit unser eigenes Leben zu leben. Fakt ist: Wir haben nur jetzt unsere Zeit. In der nächsten Sekunde kann schon alles ganz anders sein.

Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass niemand auf dieser Welt das Recht besitzt, jemand anderem diese Zeit zu nehmen. Eine Pandemie ist eine Sache. Schutzmaßnahmen sind eine andere Sache. Doch trotzt eigener Verantwortung, Schutzmaßnahmen und Fürsorge gegenüber Anderen davon auszugehen, dass man andere mit seinem Verhalten schadet und deswegen Familien über Grenzen hinweg verbietet sich zu sehen, den Menschen soziale Nähe untersagt und Monate über Monate Unternehmen zusperrt und Leute in die Armut treibt sollte sich selbst fragen: Wenn möchte man schützen und was ist der Preis dafür? Würden diese Auflagen auch ausgesprochen werden, wenn sie zu 100% für jenen gelten würden, der sie ausspricht und verlangt? Liegt die Lösung vielleicht nicht ganz woanders? Hat das Volk nicht andere humanitäre Katastrophen schon viel besser als irgendeine Regierung gemeistert?

Wer hat das Recht dich einzusperren, wenn deine Lebenszeit begrenzt und deine Gedanken frei sind?

Wer?

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RonnyDee

Ich blogge hier über alle Themen mit denen ich in Berührung komme. Möchtest du wissen, warum ich so denke was ich schreibe, dann findest du unter "Über mich" mehr Informationen über mich und mein Leben